Viele Plätzchen habe ich diesen Advent wirklich nicht gebacken, dazu war in der Uni einfach zu viel los. Trotzdem hatte ich mir für dieses Jahr Schwarz-Weiß-Gebäck vorgenommen. Die Idee war nämlich: vielleicht kann man ja den schwarzen und weißen Teig ähnlich verarbeiten wie eine Fimocane? Die klassischen Muster legen dies zumindest Nahe. Gestern war es dann endlich so weit: kleinteilige Muster sind eher schwierig, da der Teig doch recht krümelig ist und die Verarbeitung natürlich lange nicht so einfach. Trotzdem war meine Mühe dann doch mit Erfolg gekrönt: Es entstand eine Sternencane, eine (halbgeglückte) Schneeflockencane und zwei Lacecanes, sowie eine Reste-Marmorschnecken-Cane. Auch nach dem Backen waren die Formen noch gut erkennbar und die Plätzchen sehr lecker
Fotos folgen
Vor dem Backen sollte man versuchen die Fimo-oberfläche so glatt wie möglich zu gestalten, das spart später Schleif- und Polierarbeit. Ein Tick Wasser auf der Oberfläche macht das Glätten auf der rohen Fimofläche überraschend einfach, allerdings sollte man auch damit vorsichtig sein: Zu viel Wasser lässt das Fimo nämlich wegschwimmen und führt bei Reparaturversuchen zu einem elendigen geschmiere. (Fotos folgen)
Im Frühling bin ich auf die Idee gekommen, dass ich mein Fimo ja auch im Gefrierfach lagern könnte. Erfahrungsberichte gab es bis dahin keine, hier also der erste:
Nach ca. 7 Monaten Gefrierlagerung lassen sich die Canes super schneiden. Allerdings sollte man darauf verzichten, sie weiter reduzieren zu wollen. Bei dem Versuch wurden sie sehr schnell brüchig (auch nachdem sie vollständig aufgetaut waren). Möglicherweise würde das auch mit normal gelagerten Canes passieren, wenn man sie denn ein halbes Jahr vorher herstellt, aber in Zukunft werde ich wohl die Canes gleich auf verschiedene Größen reduzieren und so lagern.
Das hat mehrere Gründe:
1. Eine gewisse Schreibfaulheit,
2. Kann man im Sommer so schlecht Fimo basteln (es ist so ekelhaft weich und lässt sich schlecht in Form bringen) und
3. Hochzeitsfeier – Flitterwochen – viel zu lernen in der Uni.
Jedenfalls, hier bin ich wieder, dafür mit mehreren Berichten.
Eine meiner Freundinnen hatte neulich Geburtstag. Diese Tatsache, kombiniert mit meiner neuen Begeisterung für Knüpftechniken und einer Vorliebe ihrerseits für Bernsteinschmuck, haben zu folgendem Ergebnis geführt:

Zwar bestehen alle Perlen aus Glas, aber es macht sich auch ganz gut zu ihrem übrigen Bernsteinschmuck. Eigentlich gefällt mir diese kurze Kette so gut, dass ich überlege, sie mir noch einmal nachzuarbeiten. Ungefähr zumindest, das Muster entstand (wie meistens) frei Schnauze.
In meiner Fimo-Begeisterung habe ich zu viel hartes von dieser tollen Masse durch die Maschine genudelt. Daraufhin hat sich einer dieser Abkratzer unten an der Walze verbogen (er war von Anfang an ganz leicht locker)
Glücklicherweise gibt es ja meinen Papa, der ein wunderbarer Werkzeugreparateur ist und sie mir bei Gelegenheit richten wird. Vorerst ist sie in seine Werkstatt umgezogen. Was für ein Glück, dass mich das Studium derzeit ziemlich in Atem hält, so merke ich diesen Ausfall kaum. Aber der Basteltisch sieht halt doch ein bisschen leer aus.
Oder: Spaß mit Perlenkappen und Perlmuttscheiben.
Ein gefrickel war’s ja schon, die runden Perlenkappen flach zu drücken und dann rauszufinden, wie man das hinkriegt, dass die Kanten an der flachen Seite nicht hochstellen. Aber mein treuer Seitenschneider und ich haben das am Ende dann doch hingekriegt, indem Teile der Perlenkappen weg und Teile eingeschnitten wurden. Dann nochmal richtig doll drücken und anschließend festkleben, je eine Swarovskiperle dran und die Ohrhaken. Das Ergebnis hat mir so gut gefallen, dass ich die Dinger gleich in zwei Farben gebastelt habe, nämlich den folgenden:


Tadaaa!
Ich hab vor einer Weile mal wieder gebastelt. Zu der Bernsteinsonnenblume gibts jetzt auch einen Armreif. Zuerst auf ähnliche weise wie bei der Kette eine Blume hergestellt, danach das ganze auf einem Drahtgestell montiert. Leider ist auch dieser Draht relativ weich, dh man muss immer gut auf Verformungen achten. Was allerdings ganz passend ist: eine Tannenzäpfleflasche ist etwas dicker als mein Arm, dh ich habe das ganze mit offenem Ende um eine Flasche montiert und danach etwas flach gedrückt. Zur Stabilisierung und zum Schmuck habe ich dazwischen Drahtschnecken montiert und mit dünnem Draht befestigt, an die Enden der Schnecken zum Piekschutz und zum Schmuck dickere Perlen festgeklebt. Das ganze sieht dann so aus:
