Endlich haben wir uns eine Digi-cam angeschafft und jetzt gibts Bilder:
mein letztes, und bisher wahrscheinlich aufwändigstes Projekt war eine Bernstein-Sonnenblumenkette. Die Idee entstand schon an Weihnachten, als ich von meiner Schwiegeroma eine Kette aus Bernsteinsplittern bekam. Ich wusste damals schon dass ich sie in dieser Form nicht tragen würde und beschloss sie umzuarbeiten. Im Januar entstand die “Sonnenblume” aus Bernsteinsplits, Draht und Perlen, die jetzt zum Herzstück der Kette wurde. Mit dem Wire-jig bog ich die Verbindungsteile, sodass immer drei Kettenstränge parallel laufen können, sowie die Anfangs und Endösen. Die Länge der einzelnen Kettenteile war etwas kompliziert festzustellen, da ich einen Perlenmix mit verschieden langen Perlen benutzt habe und ist leider nicht ganz so regelmäßig geworden wie gewünscht, aber am Hals fällt es nicht weiter auf. Auf jedes der Verbindungsteile habe ich kleinere Bernsteinteile montiert, auf das mittlere die Bernsteinsonnenblume. Als das endlich geschafft war habe ich noch jeweils zwei herunterhängende Ketten an das untere Teil der Verbindungsteile montiert, die so schön über den Hals herunterfallen. Das Ergebnis ist nicht ganz so perfekt wie gewünscht, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden damit.




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20. February 2008 von Zita
Vor einiger Zeit bin ich über das Internet bei einer amerikanischen Firma gelandet die “wire jigs” herstellt. Das ist ein Brett mit regelmäßigen Löchern und verschieden großen Pins die man hineinstecken kann, um anschließend Draht in regelmäßigen Schlaufen darum zu wickeln. Leider habe ich immer noch keinen passenden harten Draht gefunden, ausprobieren wollte ich das ganze aber trotzdem. Da ich ja jetzt eBay entdeckt habe, dachte ich mir ich suche das doch vielleicht einfach mal. Gedacht, getan, nachdem ich im deutschen Raum erfolglos gesucht habe, habe ich den “Horizont” erweitert und den Sprung über den Teich gewagt. Tatsächlich gab es dort gleich mehrere Angebote, ich habe mich für ein sehr robustes Exemplar entschieden und kaum zwei Wochen später war es schon da. Der Versand war zwar fast so teuer wie das Brett, aber die Anschaffung hat sich auf jeden Fall gelohnt, die ersten Ösen für parallel laufende Ketten sind schon gebogen. Ein tolles Hilfsmittel mit vielen Möglichkeiten, wiedermal fehlt mir jetzt noch der passende Draht (nein, selbst über eBay habe ich bisher keinen gefunden)
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8. February 2008 von Zita
Ich habe eBay entdeckt! Jaja ich weiß, ganz schön spät, aber trotzdem. Perlen werden dort ja wirklich zum Teil zum Spottpreis verscherbelt, oft ist der Versand das teuerste an der ganzen Auktion. Jedenfalls habe ich ein Riesenpaket Rocailles erstanden in allen möglichen und unmöglichen Farben, sowie 50 Kettenverschlüsse und bunten Basteldraht. Tja, wenn ich jetzt natürlich noch die Zeit hätte das alles zu verarbeiten…
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16. January 2008 von Zita
Heute hatte ich nichts weiter zu tun und habe ein wenig im Web gesurft. Dabei bin ich auf die Creativ-seiten gestoßen mit vielen Links zu allen möglichen Bastelthemen, unter anderem solche mit Anleitungen zum Papier prägen mit Schablonen. Da eine Freundin von mir am Wochenende Geburtstag hat und ich noch nicht dazu kam, ihr eine meiner berühmten Karten zu basteln, hab ich mich 1-2-3 darangemacht eben das nachzuholen. Auf dickem Tonpapier einen Schriftzug gezeichnet, mit einem Cutter sauber ausgeschnitten, und dann mit Hilfe eines angespitzten Essstäbchens auf der Glasplatte des Couchtisches durchgeprägt (mit Lichtquelle unter dem Glas ist das Motiv sehr gut erkennbar, da die Schablone sich auf der Rückseite des Papieres befindet) Die Ergebnisse waren derart gut, dass ich das ganze wiederholt, und schon eine kleine Reihe Geburtstagskarten angefertigt habe. Na denn, erst mal muss ich mir also um herannahende Geburtstage keine Sorgen mehr machen. Fotos gibts sobald ich eine passende Kamera habe
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15. January 2008 von Zita
Ich habe etwas mit mattierten Glasrocailles experimentiert und festgestellt: in Komposition mit den farblich passenden glänzenden Rocailles (idealerweise klar mit Silbereinzug) ergeben sich sehr edle Effekte! Am besten die klare Perle mit zwei mattierten umschließen, so funkelt das ganze und ist trotzdem noch sehr dezent. Auch andere Kombinationen sind möglich, trotzdem sollte, meiner Meinung nach, der matte Anteil überwiegen 
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12. January 2008 von Zita
Ich habe sämtliche Bastelläden abgesucht, aber irgendwie scheint es unmöglich, harten Draht zu finden, der sich nicht sofort wieder verbiegt, sobald er nur leicht belastet wird. Aber wie meine Großmutter immer sagte: “Man muss sich nur zu Helfen wissen.” Lockenwicklernadeln haben genau die richtige Festigkeit die ich benötige und sind trotzdem noch dünn genug um filigran auszusehen. Dummerweise gibt es die nur in schwarz und die Beschichtung leidet wenn sie zu sehr mit der Zange traktiert wird, was natürlich auch durch polieren nicht ausgebessert werden kann. Ich werde also demnächst Baumärkte und Internetläden abklappern, aber in der Zwischenzeit noch ein paar Lockenwicklernadeln verunstalten.
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Ich mag ja Dinge zum selber machen, lasse mich dann aber doch öfter mal von dem erforderlichen Aufwand abschrecken. Aber da ich ein paar Tage frei hatte und unbedingt mal wieder basteln wollte, unterstützt von der Tatsache dass es sehr wenige schöne violette Perlen zu kaufen gibt und das Momentan eben meine Lieblingsfarbe ist, probierte ich endlich das Papierperlen-drehen aus. Das ganze war eigentlich recht einfach: Ein Blatt normales Zeichenblockpapier, mit Wasserfarben in verschiedenen Violetttönen anmalen und trocknen lassen. Dann mit einem Bleistift an einer Kante immer 2cm lange Abschnitte anzeichnen, das Blatt umdrehen und wieder 2cm lange Abschnitte einzeichnen, die allerdings um 1cm vom gegenüberliegenden Blatt versetzt sein müssen. Dann das ganze von Anzeichnung zu Anzeichnung quer über das Blatt mit einem Cutter schneiden, sodass lange Dreiecke entstehen. Diese dann um einen Zahnstocher aufrollen, mit Klebstoff die Enden fixieren und trocknen lassen, anschließend mit Serviettenkleber das ganze nochmal überpinseln um die Stabilität zu erhöhen und Abfärbungen zu vermeiden. Die Perlen wieder trocknen lassen, anschließend beliebig auffädeln. Ich habe bei meiner Kette aus violetten Perlen immer grüne Zwischenperlen verwendet, das gibt einen schönen farblichen Akzent. Peppig wie ich das nun mal mag, wobei hier sicherlich auch viele gedämpftere Versionen denkbar wären.
Fazit: Die Mühe lohnt sich, da die Ergebnisse sehr individuell gestaltbar sind und der Fantasie durch herumspielen nur wenige Grenzen gesetzt sind. Denkbar wären auch Dreiecke mit einer geraden Seite, um so Hütchen-perlen zu erhalten oder Zylindrische Perlen, aber da das Perlenwickeln doch sehr viel Zeit braucht werde ich es wahrscheinlich in nächster Zeit nicht allzu oft betreiben. 

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Quetschperlen sind ja soooo toll. Doch ehrlich! Früher hab ich mich ja abgemüht haltbare Knoten zu machen, hab experimentiert mit Schmurgeleien über Kerzenflammen mit Perlonfaden, mit Seemansknoten und mit duch Zangengezerre besonders festgeknoteten Fadenenden. Jedenfalls hab ich’s jetzt endlich doch geschafft mich an die Quetschperlen heranzuwagen und die Ergebnisse sind doch wirklich verblüffend. Anstatt lose störende Enden herumbaumeln zu haben, die 1. hässlich, 2. (bei Perlonfaden) pieksig und 3. durch die Auflösegefahr bei Knoten äußerst riskant für die ganze Kette sind, fädelt man einfach ne silberne (oder goldene etc) Quetschperle auf, das Fadenende durch den Verschluss und nochmal durch die Quetschperle, klemmt die Quetschperle zusammen und tadaa, schon hat man (oder Frau) eine hübsche und praktische Lösung für das nervige Problem. Ich könnte mich jetzt nur noch in den Hintern treten dass ich das nicht früher entdeckt habe. Naja besser spät als nie. Ich habe mich übrigens den Perlenbastlerinnen angeschlossen die den Faden direkt an der Perle abschneiden anstatt ihn möglichst lange durch das gefädelte Muster zurückzuführen. So ist zwar die Stabilität des Gesamtwerkes vielleicht nicht ganz so groß, dafür können sich aber nicht doch noch pieksige Enden durch Verrutschen der Perlen befreien.
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