In meiner Fimo-Begeisterung habe ich zu viel hartes von dieser tollen Masse durch die Maschine genudelt. Daraufhin hat sich einer dieser Abkratzer unten an der Walze verbogen (er war von Anfang an ganz leicht locker)
Glücklicherweise gibt es ja meinen Papa, der ein wunderbarer Werkzeugreparateur ist und sie mir bei Gelegenheit richten wird. Vorerst ist sie in seine Werkstatt umgezogen. Was für ein Glück, dass mich das Studium derzeit ziemlich in Atem hält, so merke ich diesen Ausfall kaum. Aber der Basteltisch sieht halt doch ein bisschen leer aus.
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Oder: Spaß mit Perlenkappen und Perlmuttscheiben.
Ein gefrickel war’s ja schon, die runden Perlenkappen flach zu drücken und dann rauszufinden, wie man das hinkriegt, dass die Kanten an der flachen Seite nicht hochstellen. Aber mein treuer Seitenschneider und ich haben das am Ende dann doch hingekriegt, indem Teile der Perlenkappen weg und Teile eingeschnitten wurden. Dann nochmal richtig doll drücken und anschließend festkleben, je eine Swarovskiperle dran und die Ohrhaken. Das Ergebnis hat mir so gut gefallen, dass ich die Dinger gleich in zwei Farben gebastelt habe, nämlich den folgenden:


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Tadaaa!
Ich hab vor einer Weile mal wieder gebastelt. Zu der Bernsteinsonnenblume gibts jetzt auch einen Armreif. Zuerst auf ähnliche weise wie bei der Kette eine Blume hergestellt, danach das ganze auf einem Drahtgestell montiert. Leider ist auch dieser Draht relativ weich, dh man muss immer gut auf Verformungen achten. Was allerdings ganz passend ist: eine Tannenzäpfleflasche ist etwas dicker als mein Arm, dh ich habe das ganze mit offenem Ende um eine Flasche montiert und danach etwas flach gedrückt. Zur Stabilisierung und zum Schmuck habe ich dazwischen Drahtschnecken montiert und mit dünnem Draht befestigt, an die Enden der Schnecken zum Piekschutz und zum Schmuck dickere Perlen festgeklebt. Das ganze sieht dann so aus:

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Jaja der Fimo-hype nimmt nicht ab, sondern zu! Auch aus dem Internet und ein ziemlich einfaches aber sehr wirkungsvolles Muster: Blätter! Die Fimo-Portionierung der Grundperlen muss ich noch ein bisschen üben, sieht man dass die eine größer als die andere ist? Egal, am Ohr fällt es nicht auf. Eigentlich war dies sowieso praktisch der erste Gehversuch, noch mit einer Winzlingscane aus Resten, damit ja nix von dem teuren Fimo-Zeug kaputt ist falls der Versuch nicht klappt. Aber wie schon erwähnt, es ist wirklich eine sehr sehr dankbare Technik! Auch diese erregten beim Tragen viel Bewunderung und gefallen mir selbst auch sehr. Kann ich nur weiterempfehlen!
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Im StudiVZ gibt es eine Gruppe die da heißt: “Fimo, und die Welt wird Bunt”
Und so ist es auch. Eigentlich hatte ich ja vor mich ans Glasperlen machen zu wagen. Das ist leider recht aufwändig, vor allem in der Anschaffung. Es fallen ein Brenner, Gasflaschen, Glasrohlinge, Kühlgranulat und ein feuerfester Arbeitsplatz an ausserdem natürlich ziemlich viel Geduld, man darf eine fertige Perle nicht sofort anfassen etc und ich bin ja leider einer der Menschen die ein Projekt sofort fertig machen muss, sonst verliere ich das Interesse. Eines Tages werde ich es sicherlich ausprobieren, die nächstbeste Möglichkeit Perlen relativ frei nach eigenen Vorstellungen herzustellen ist Fimo. Fimo ist eine Knetmasse, die man Problemlos bei 110°C im Ofen härten kann. Es gibt sie in relativ vielen Farben und auch einigen Effektsorten, die sich problemlos untereinander mischen lassen. Jedenfalls habe ich ein wenig im Internet gestöbert und kam dabei auf die wunderbare Technik des Cane-herstellens. Canes sind Rollen aus Fimo die durchgehend das gleiche Muster besitzen. Man kann also ein Scheibchen davon abschneiden und zB auf eine Perle aufbringen. Mit nur relativ wenig Übung und Aufwand lässt sich eine einfache Cane in kurzer Zeit fertigstellen. Beispiele für Canes folgen, also unbedingt weiterlesen
Die Technik ist wirklich sehr ergiebig und dankbar, jetzt fehlen mir noch so ein paar Kleinigkeiten, allen voran eine Nudelmaschine um eine gleichmässige Plattenstärke zu erhalten. Meine eigene Mutter wollte ihre nicht herausrücken, sie braucht sie um vielleicht doch irgendwann einmal Lasagneplatten aus Dinkelmehl herzustellen, aber meine Schwiegermutter hat sich bereit erklärt ihre gegen ein Buch zu tauschen. So soll es sein, ich freu mich schon sehr!
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Dieses Projekt entstand als mir eine alte Kinderperlenkette mit linsenförmigen blauen Glasperlen gerissen war. Da ich die Perlen aber sehr hübsch fand, habe ich sie aufgehoben und jetzt endlich verwendet. Wie schon zuvor erwähnt, habe ich ein wenig mit der Wechselwirkung von mattierten und glänzenden Glasperlen experimentiert und das auch bei dieser Kette umgesetzt. Die Grundidee ist hier zwei Fäden zu haben, die sich in regelmäßigen Abständen in einer matten weißen Perle kreuzen. Auf einen der Fäden werden die weißen Perlen aufgefädelt, der andere die glänzenden Rocailles und die matten großen Perlen, abwechselnd in dunkel und hell. Die Anzahl der weißen Perlen entspricht der Länge, die die Rocailles mit der matten Perle einnehmen, sodass ein regelmäßiges wellenförmiges Muster entsteht. Das Muster hat mir so gut gefallen dass ich auch einen Ring nach dem gleichen System angefertigt habe. Und was braucht man sonst noch so zu einem kompletten Set? Natürlich Ohrringe. Dafür habe ich einen Prismenstift zu einer Spirale gebogen, dann erst eine blaue Rocaille, eine große matte Perle und wieder eine blaue Rocaille aufgefädelt und danach mit weißen Rocailles aufgefüllt. Noch eine Öse ans Ende gebogen und in eine Ohrfeder eingehängt. Der Aufwand war relativ gering bei einem sehr schönen mediterran wirkenden Ergebnis, dann kann der Sommer mit den kurzen Ketten ja kommen!


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Endlich haben wir uns eine Digi-cam angeschafft und jetzt gibts Bilder:
mein letztes, und bisher wahrscheinlich aufwändigstes Projekt war eine Bernstein-Sonnenblumenkette. Die Idee entstand schon an Weihnachten, als ich von meiner Schwiegeroma eine Kette aus Bernsteinsplittern bekam. Ich wusste damals schon dass ich sie in dieser Form nicht tragen würde und beschloss sie umzuarbeiten. Im Januar entstand die “Sonnenblume” aus Bernsteinsplits, Draht und Perlen, die jetzt zum Herzstück der Kette wurde. Mit dem Wire-jig bog ich die Verbindungsteile, sodass immer drei Kettenstränge parallel laufen können, sowie die Anfangs und Endösen. Die Länge der einzelnen Kettenteile war etwas kompliziert festzustellen, da ich einen Perlenmix mit verschieden langen Perlen benutzt habe und ist leider nicht ganz so regelmäßig geworden wie gewünscht, aber am Hals fällt es nicht weiter auf. Auf jedes der Verbindungsteile habe ich kleinere Bernsteinteile montiert, auf das mittlere die Bernsteinsonnenblume. Als das endlich geschafft war habe ich noch jeweils zwei herunterhängende Ketten an das untere Teil der Verbindungsteile montiert, die so schön über den Hals herunterfallen. Das Ergebnis ist nicht ganz so perfekt wie gewünscht, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden damit.




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