Ich habe vor Ostern Eier gefärbt. Und zwar (fast) ganz traditionell.
Früher hat meine Mutter (so wie ganz früher meine Großmutter) meist weiße Eier mit kleinen, gut strukturierten Blättern und Blüten umwickelt, dann einen kleinen Lappen darum gewickelt und das ganze festgebunden. Dieses Jahr habe ich eine ganz ähnliche Anleitung gefunden, in der man aber alte Nylonstrumpfhosen benutzt. Ausserdem wurde unter anderem Rotkraut zum färben verwendet, was in einer wunderhübschen blauen Farbe resultierte. Das wollte ich natürlich mal ausprobieren:
Vor dem Färben

Nach dem Färben


Der kleine Piepmatz ist zur etwa gleichen Zeit entstanden, nach einer Anleitung von hier. Farblich passt er ja ganz gut und bewacht “seine” Eier
Seither wurde er zum Twitterbird und sollte mich eigentlich daran erinnern regelmäßig zu tweeten, allerdings kann ich mich mit dem relativ unsozialen Twitter noch nicht gescheit anfreunden. Mir ist Facebook mit den unmittelbaren Antworten lieber. Jedenfalls steht das Vögelchen jetzt meist grinsend auf Johnnys Schreibtisch.
Ach ja und die Eier haben großen Anklang beim Familienostermahl gefunden. Der Aufwandt war sehr viel geringer als ich ihn in Erinnerung hatte, allerdings ist es auch nicht die schnellste Art Eier zu färben. Wenn ich dann irgendwann mal Kinder habe, werde ich das als Tradition trotzdem weiterführen, denke ich.