Perlenblog – Zita Weiß
Perlenschmuck und Basteleien

Quetschperlen sind ja soooo toll. Doch ehrlich! Früher hab ich mich ja abgemüht haltbare Knoten zu machen, hab experimentiert mit Schmurgeleien über Kerzenflammen mit Perlonfaden, mit Seemansknoten und mit duch Zangengezerre besonders festgeknoteten Fadenenden. Jedenfalls hab ich’s jetzt endlich doch geschafft mich an die Quetschperlen heranzuwagen und die Ergebnisse sind doch wirklich verblüffend. Anstatt lose störende Enden herumbaumeln zu haben, die 1. hässlich, 2. (bei Perlonfaden) pieksig und 3. durch die Auflösegefahr bei Knoten äußerst riskant für die ganze Kette sind, fädelt man einfach ne silberne (oder goldene etc) Quetschperle auf, das Fadenende durch den Verschluss und nochmal durch die Quetschperle, klemmt die Quetschperle zusammen und tadaa, schon hat man (oder Frau) eine hübsche und praktische Lösung für das nervige Problem. Ich könnte mich jetzt nur noch in den Hintern treten dass ich das nicht früher entdeckt habe. Naja besser spät als nie. Ich habe mich übrigens den Perlenbastlerinnen angeschlossen die den Faden direkt an der Perle abschneiden anstatt ihn möglichst lange durch das gefädelte Muster zurückzuführen. So ist zwar die Stabilität des Gesamtwerkes vielleicht nicht ganz so groß, dafür können sich aber nicht doch noch pieksige Enden durch Verrutschen der Perlen befreien.

Leave a Reply